Norddeutschlandtour – Teil 1

Nachdem wir nun wieder zurück sind und ich es leider während der Fahrt nicht geschafft habe live zu berichten, will ich dies nun nachholen. Vorab kann ich sagen: Wir sind wieder gut in Dresden gelandet – die Reise war interessant, aber auch Ereignissreich.

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Erstellt am Sonntag 14. März 2010
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Die erste Reise als Student

es geht also wieder mal los.

Ob noch etwas abschließendes über mein Auslandsjahr kommt weiß ich noch nicht, nun möchte ich erst eimal über meine nächste Reise berichten.

Nach meiner letzten Prüfung morgen will ich mit 5 Kommilitonen in Richtung Hannover aufbrechen. Wir werden uns alle in meinen VW-Bus setzen und los gehts. Aufhänger für die ganze Fahrt war der Plan auf die Cebit zu gehen. Wir haben alle 2 Karten bekommen und hoffen so zwei Tage Zutritt zu bekommen. Da wir dann schon einmal unterwegs sind und Zeit haben soll es weiter gehen über Hamburg, Schwerin und Berlin zurück nach Dresden.

In Hannover werden wir im Bus übernachten. Mal sehen wie wir 6 Leute zum schlafen da rein bekommen. Ein Plan steht schon – ich werde versuchen Fotos zu liefern. Die letzten 2 Wochenenden haben wir fleißig am Innenausbau des Autos gewerkelt und gleichzeitig für die Prüfungen gelernt.

In Hamburg wollen wir Couch-Surfing nutzen, bei Schwerin wohnen die Eltern eine Kommilitonin und in Berlin kennen wir einige Leute, sodass es da auch kein Problem sein sollte einen Platz zum Schlafen zu finden.

Für Dokumentation (wie Fotos) und den Kontakt zum Rest der Welt (z.B. Blogeinträge) werde ich meine letzte Errungenschaft, mein Nokia N900 nutzen. Vielleicht kann ich mich ja dazu durchringen Twitter endlich mal zu nutzen. Den Link dahin habe ich rechts eingebunden.

Soweit zur Vorbereitung. Ich werde jetzt ins Bett gehen, damit ich morgen zur Prüfung um 7:30Uhr wenigstens einigermaßen fit bin.

Erstellt am Dienstag 2. März 2010
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Hörspiel

Alle, die jetzt endlich meinen letzen Rundbrief erwartet haben muss ich leider enttäuschen. Das Studium hat mich zurzeit zu sehr im Griff.

Dafür habe ich aber ein sehr schönes Hörspiel dank folgender Seite entdecken können: http://truckonline.de/blog/2009/11/04/buchstabier-mir-lkw/

Das Hörspiel gibt es auf folgender Seite zum Download:

http://buchstabiermirlkw.de/

Es hat mich an meinen schönen Sommer erinnert und für das, was ich noch vorhabe, ermutigt.

Vielleicht gefällt es euch ja auch.

Erstellt am Samstag 7. November 2009
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Sonntag 12. Juli

Mein letzter Tag auf der Reise. Es galt noch 150 km bis nach Ruse und dann die Strecke bis zu meinem Dorf zu bewältigen.
Mit dem Morgengrauen wurde ich wach und stellte mich an die Straße… Es regnete immernoch…
Jetzt lernte ich was es heißt durchzuhalten… Waren am Tag vorher noch sehr viele Autos auf der Straße gefahren fuhren jetzt wesentlich weniger… es war Sonntag und das merkte man. Irgendwann fing ich an weiter zu laufen. Damit hatte ich etwas zu tun und mir wurde wärmer.

Nach 3 Stunden hielt dann endlich ein rumänisches Auto an – die Frage wo er hin fuhr verkniff ich mir das erste Mal auf der Reise… hauptsache ins Warme und weiter… die Straße ging eh nur gerade aus.
Doch ich hatte Glück – er kam aus Griechenland von wo er rote Melonen (hat jemand eine Idee, was das sein könnte?) importierte und fuhr zurück nach Rumänien – dabei kam er sogar an Bukarest vorbei. Somit hatte ich einen netten Gesprächspartner der mich sogar soweit brachte, dass ich ohne Probleme mit der Metro das Maxitaxi nach Potlogi erreichen würde.
Gegen 16:30Uhr war ich dann wieder zu Hause.

Es war insgesamt eine sehr schöne Woche mit vielen Erlebnisse über welche ich noch eine Weile gegrübelt habe und die mir auch das Leben hier im Dorf einfacher gemacht haben – Rahovice ist ja im Prinzip auch nur ein Dorf und dort ist der Freiwillige gut anerkannt. Ich habe gelernt, dass es in einem Dorf sehr wichtig ist raus zu gehen und zu dem ein oder anderen Hallo zu sagen sowie einen kurzen Plausch zu halten.

Erstellt am Sonntag 26. Juli 2009
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Samstag, 11. Juli

Am Abend vorher waren noch 2 Bulgaren aufgetaucht, die bei dem Santanakonzert waren. Ich sprach sie direkt an und somit war klar, dass ich am nächsten Tag mit ihnen bis Sofia mitfahren könnte, wenn ich wöllte. Da es ziemlcih stark regnete und sich die Situation zum trampen raus aus Skopie auf der Karte aufgrund von vielen Autobahnen als schwierig andeutete entschied ich mich auf ihr aufstehen zu warten. Das hieß zwar bis Mittag warten aber Sofia war sowieso mein Tagesmindestziel.
Nachdem der mazedonische Grenzer wohl merhmals nachfragte was sie denn mit dem Deutschen da im Auto machten ging es immernoch im Regen weiter. Sie luden mich dann leider immernoch nicht  im trockenen an der Autobahn von Sofia Richtung Osten aus. Dort stand ich nicht lange schon hielten 3 Bulgaren an – einer konnte nach 3 Jahren wieder mal Deutsch sprechen. Ihre Einladung mit zu der Geburtstagfeier zu kommen lehnte ich nach einiger Überlegung ab, da ich mir vorgenommen hatte die Nacht irgendwo draußen zu verbringen – es würde schon wieder trockener werden.
Nach ihnen bekam ich wieder mal die bulgarische Gastfreundschaft zu spüren – mit dem nächsten Fahrer gab es wieder eine Sprachbarriere, aber er war sehr nett und nahm mich bis irgendwo bei Pleven mit – er lud mich sogar unter einer Brücke ab – dort war es im Gegensatz zum Rest der Straße nämlich trocken.
Da es schon etwas später war und ich schon viel Strecke geschafft hatte entschied ich mich die Nacht unter der trockene Brücke zu bleiben. Dank Schlafsack und Isomatte wurde es nicht kalt.
Mitten in der Nacht fing es jedoch etwas stärker an zu regnen und auch der Wind nahm zu…. Ich hatte mich dummerweise ziemlich weit unten hingelegt… das korrigierte ich jetzt schnell und oben direkt am Beginn der Brücke war es dann bis auf die Schräge sogar ziemlich gemütlich.

Erstellt am Samstag 25. Juli 2009
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Freitag, 10. Juli

Nachdem wir wieder ausgeschlafen hatten musste ich so langsam an den Abschied denken – doch zuerst ging es noch kurz in das Jugendzentrum bevor ich dann den Bus nach Pristina bestieg. Von dieser Stadt sah ich leider nicht viel, da ich direkt in den Bus nach Skopie umstieg – Montag musste ich wieder arbeiten und somit ging es langsam auf den Rückweg.
Die Fahrt war wieder interessant – sah ich doch viele schöne Berge, aber auch viele alte Golf und VW Transporter.
An der Grenze dauerte es etwas länger – irgendwie wollten alle für das Wochenende raus aus dem Kosovo… oder rein nach Skopie zum Konzert von Santana.
In Skopie war mir ein Hostel empfohlen worden. Da sich bei Couchsurfing niemand auf meine kurzfristige Anfrage gemeldet hatte machte ich mich also auf die Suche danach. Natürlich verlief ich mich auf dem letzten Stück etwas… nach 2 mal Fragen und noch etwas Weg war ich dann aber da.
Auf meine Frage ob noch ein Bett frei wäre bekam ich ein Nein. Jedoch fragte ich direkt, ob denn nicht auf dem Fußboden noch etwas Platz wäre – Isomatte hatte ich ja mit. Das wirkte Wunder – ich durfte im Gegensatz zu 4 Leuten vor mir und mind. 4 nach mir bleiben – ich sollte einfach draußen auf einer Couch unter einem Pavillion schlafen… darüber war ich nicht wirklich böse.
Der Abend klang mit etwas Wein, den ich aus dem Kosovo mitgebracht hatte und einer großen Runde Uno aus. Dabei spielte ich mit Briten, einem Amerikaner, einer Niederländerin, einem Franzosen und einer Slovakin.
Von der Stadt hatte ich nun leider nichts gesehen, aber irgendwas musste in der Region ja noch bleiben, damit Gründe blieben wieder zu kommen ;-)

Erstellt am Freitag 24. Juli 2009
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Donnerstag, 9. Juli

Der Donnerstag sollte der erste Tag dieser Woche an einem Ort sein – ich blieb in Rahovice. So konnten wir ausschlafen und gingen nach einem gemütlichen Frühstück zur Arbeitsstelle des Freiwilligen, das Jugendzentrum.
Als seine Arbeit dort erledigt war fuhren wir noch nach Prizreni – er meinte diese Stadt muss ich gesehen haben – und er hatte Recht. Prizreni ist eine sehr schöne kleine Stadt die sogar noch eine alte Burg hat, welche nicht restauriert ist. Von ihr hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt – wenn dann wie bei uns noch der Sonnenuntergang und somit das Abendrot hinter den Bergen, welche die Stadt einrahmen, dazukommt ist der Abend natürlich perfekt.
Auch hier stießen wir wieder auf KFOR-Soldaten. Dabei entstand auch folgendes Bild – das Schild ist an dem Stacheldraht rund um die bei den Märzunruhen 2004 zerstörten Ruinen befestigt. Ich glaube dem Schild.

Schild der KFOR

Unser Weg führte uns auch zu einem Frisör. Bei diesem unterwarf ich mich auch einer größeren Veränderung wie man auf folgendem Bild sieht:

nach dem Rasieren beim Frizör

Wir aßen bei einem türkischen Konditor eine sehr schöne Süßigkeit und nahmen uns noch einen Döner mit – von denen sollte man sich in Deutschland mal eine Scheibe abschneiden – da war wirklich noch Geschmack drinne.
Diee Rückfahrt führte mir wieder einmal vor Augen wie gut doch in Deutschland Umleitungen ausgeschildert sind und wie klein und dunkel manchmal Straßen wirken können.

Erstellt am Donnerstag 23. Juli 2009
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Mittwoch, 8.Juli

Nach einer kurzen Nacht hieß es um 9 Uhr: Abfahrt – für mich in den Kosovo. Ich konnte bei der Gruppe von dort im Bus mitfahren. Alleine oder sogar trampend wäre ich auch nicht in den Kosovo gefahren. Da hatte ich mich zu wenig informiert und war mir zu unsicher… zu irgendeinem Grund müssen ja noch KFOR-Soldaten dort sein.
Die Fahrt ging einmal quer durch Mazedonien und dann in den Kosovo nach Rahovice. Die Länder überraschten mich mit ihrem mediterranen Aussehen. Die Bäume waren kleiner, die Erde mehr rotbraun und alles doch relativ grün. Die Berge waren platter und die Felsen kantiger. Durch Skopie sind wir nicht gefahren – doch ich wusste, dass ich dort noch einmal zurück kommen würde – eine Weiterfahrt aus dem Kosovo nach Serbien war nämlich nicht möglich, da ich dann aufgrund von nicht vorhandenem Einreisestempel aus Serbien nicht wieder heraus gekommen wäre – eher noch wäre ich festgenommen worden.
Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf gingen wir dann noch etwas ins Zentrum und trafen auch einen guten Freund des Freiwilligen – er ist Albaner, spricht aber wie viele Albaner im Kosovo gut Deutsch – was nicht verwunderlich ist, da etwa 60% der 2,2 Millionen Albaner hier ehemalige Flüchtlinge sind (er auch), die vor allem in Deutschland, Österreich und der Schweiz waren.
Den Abend genossen wir erst mit vielen anderen Menschen in einer der Bars unter freiem Himmel und dann in dem gemütlichen Haus in welchem der  Freiwillige wohnte. Dabei wurde auch schon unser Besuch beim Barbier am nächsten Tag geplant – genauer was man mit meinem zu langen Bart so anstellen könnte.
Auch an diesem Abend fiel ich spät ins Bett – doch ich war sehr glücklich, da es mir dort außerordentlich gut gefiel (jetzt hat mich das Balkan-Fieber endültig gepackt). Außerdem konnte ich am nächsten Tag ausschlafen.
Bei diesem Freiwilligen konnte ich wieder mal sehen, dass ich mich nicht über mein Leben und mein ab und zu nicht funktionierendes Internet zu beschweren brauchte – er hat öfter mal Stromausfall und / oder kein Wasser, Ratten im Haus und auch sonst ist alles viel einfacher und unzuverlässiger… aber so geht es auch!

Erstellt am Mittwoch 22. Juli 2009
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Dienstag, 7. Juli

Am vorangegangenen Abend hatte ich die Nachricht erhalten, dass ich nach Stromica, Mazedonien, kommen konnte. Mit welcher Straßenbahn ich wohin fahren musste um in Sofia an die richtige Ausfallstraße zu kommen hatte ich mir schon erklären lassen.
Es ging 2 mal mit Bulgaren jeweils mit etwas älteren und vor allem vielgenutzten westeuropäischen Autos sowie einem LKW-Fahrer bis 20 km vor die Grenze. Dabei wurde mein Entschluss, dass ich noch einmal und dann für länger nach Bulgarien kommen muss, sehr verstärkt – es ging vorbei an dem schon erwähnten Gebirge, was eine sehr schöne Landschaft bot und die Gastfreundlichkeit war trotz Sprachbarriere sehr groß.
Auf dem letzten Stück zur Grenze ging dann noch ein geheim gehegter Wunsch von mir in Erfüllung: Ich durfte bei einem alten Ehepaar in einem alten Auto ich denke russischen Typs mitfahren.
Die Grenze war als allein reisender Deutscher mit großem Rucksack zu Fuß wieder kein Problem, da ich genau sagen konnte wo ich hin wollte und warum.
Die Hitze an diesem Tag war sehr heftig – ich habe insgesamt ca. 5 Liter Wasser getrunken.
Die letzten 30 km bis nach Stromica bestritt ich dann noch einmal mit einem Bulgaren in einem älteren Audi bei ca. 120 km/h.
Dort angekommen sprachen wieder erwarten sowohl der Angestellte in der Bank als auch die in der Apotheke Englisch und konnten mir erklären, dass mein Ziel noch etwa 6-7 km außerhalb der Stadt lag.
Also hieß es noch einmal los laufen – ein Stück nahmen mich auch noch 2 Mazedonier mit die, wie sich heraus stellte, schon einmal in der Schweiz gearbeitet hatten.
Gegen 16 Uhr konnte ich dann Hallo zu den beiden Freiwilligen sagen. Sie waren mit ihren Gruppen aus der jeweiligen Region sowie einer mazedonischen Gruppe zu einem Austausch und einem Fotoprojekt dort. Ich wurde in die Gruppenaktionen mit eingebunden und konnte sie so noch einmal außerhalb eines Seminars richtig “in Action” erleben.
Der Abend wurde dann sehr lang, da es vieles über die Länder zu erfahren gab und einige Teilnehmer Englisch sprachen. Die Länge des Abends sollte aber kein Problem darstellen, da sich am nächsten Tag klären sollte warum ich sagte, dass ich nur möglichst viel und nicht ausschließlich trampen wollte.

Erstellt am Dienstag 21. Juli 2009
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Montag, 6. Juli

Nachdem ich morgens mit meinen “Gastgebern”, die auf Arbeit mussten, aufgestanden war ging es los Richtung Süden von Bukarest.
Mein Plan war es erst einmal Richtung Sofia (Hauptstadt von Bulgarien) zu fahren – ich hatte nämlich erfahren, dass die Freiwillige aus Novi Sad und der aus dem Kosovo gerade in Mazedonien ein Projekt machten. Ich hatte angefragt ob ich dorthin kommen könnte.
Vom Rand von Bukarest fand ich schnell jemanden der mich bis nach Giurgiu, also direkt an die bulgarische Grenze, fuhr. Diese überquerte ich wieder einmal zu Fuß. Es war schon ein interessanter Blick auf die breite Donau von der hohen Brücke aus.
Somit war ich also nach meinem Wochenende in Balchik letztes Jahr wieder in Bulgarien. Doch ich sollte ein ganz anderes Bulgarien kennen lernen. Es fing schon damit an, dass der erste Fahrer, der mich mitnahm, mit einem älteren Mercedes mit 120-130 km/h über die Landstraße bretterte… spätestens nach der dritten Tour dieser Art nacheinander hatte ich mich jedoch daran gewöhnt.
Und hier war es wieder einmal: Das Verständigungsproblem – er sprach kein Englisch oder Deutsch, ich kein Bulgarisch… aber ich konnte Sofia sagen und er mir an der richtigen Stelle klar machen, dass es Zeit zum Aussteigen war.
Danach nahmen mich dann zwei Männer mit die beide relativ gut Englisch sprachen und direkt bis nach Sofia mit. Da sie mir sogar anboten mich bei einem Hostel abzusetzen entschied ich endgültig doch nach Sofia rein zu fahren und dort eine Nacht zu verbringen.
Mit den beiden unterhielt ich mich viel über Bulgarien – durch die relativ dünne Besiedelung, die schöne Landschaft und die netten Leute war mein Interesse geweckt. So erfuhr ich z.B. dass die Schutzhütten in Bulgarien sehr wohl noch bewirtschaftet werden.
Gegen 17 Uhr erreichte ich dann wirklich das Hostel und konnte meine Sachen ablegen. Interessant war es dann mit meinem Vater über das Internet zu chatten und mir von seinen Erlebnissen damals im Pirin-Gebirge in Bulgarien erzählen zu lassen.

An dem Abend machte ich noch einen Spaziergang durchs Zentrum von Sofia – interessant fand ich die Nähe der verschiedenen Religionen: Sehr schnell kam man an der orthodoxen Kirche vorbei. Ging man über eine große Kreuzung und 2 Straßen stand man vor dem Gotteshaus der Muslime. Hatte man dann seinen Einkauf in der angrenzden Markthalle beendet oder sie einfach nur so durchquert stand man vor der Synagoge.
Ein paar Bilder aus Sofia:

In Sofia fühlte ich mich viel wohler als in Bucharest. Hier waren die Menschen  meiner Meinung nach gelassener. Vor allem aber waren sie verschiedener – da hatte der Bulgare im Auto recht: Bulgarien ist Schmelztiegel verschiedener Menschen aus verschiedenen Regionen… Sie hatten nicht wie die Rumänen alle schwarze Haare und braune Augen und jeder hatte auch seinen eigenen Stil – da fiel ich mit blonden langen Haaren und Bart nicht so auf.

Erstellt am Montag 20. Juli 2009
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